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Bowlingregeln
Das kleine Einmaleins zum großen Wurf

Damit beim nächsten Spiel nichts schief geht.


Geschichte

Es war eine List, die zur Geburtsstunde des Bowlings führte: Nachdem das beliebte Kegeln in Connecticut 1837 aufgrund von Geldbetrügereien verboten worden war, griffen die Spieler zu einem einfachen Mittel. Sie stellten einen zehnten Kegel auf, nannten die Kegel nun Pins und das Spiel Bowling. Gekegelt wurde zwar bereits in der Antike, der Nachfolger Bowling ist heute aber weiter verbreitet.


Die Spielregeln

Ein Bowlingspiel besteht aus zehn Durchgängen. In jedem Durchgang darf zweimal geworfen werden. Ziel ist es natürlich, in jedem Durchgang die maximale Anzahl an Pins, also zehn, umzuwerfen. Die Pins sind als gleichseitiges Dreieck angeordnet. Eine seiner Spitzen zeigt zum Spieler.

Strike:
Fallen alle Pins beim ersten Wurf, hat der Spieler einen „Strike“ erzielt. Er erhält damit zehn Punkte. Außerdem bekommt er auch die Pins, die er in den nächsten beiden Würfen erzielt, für diesen Durchgang gutgeschrieben. Erreicht er im zweiten Durchgang z.B. insgesamt 7, hat er 10 plus 7 plus weitere 7 Punkte vor dem dritten Durchgang. Wer beim letzten Durchgang des Spiels einen Strike wirft, erhält noch zwei Extrawürfe. 300 Punkte sind das höchste Ergebnis, das sich in einem Spiel erreichen lässt.  

Spare:
Werden die Pins, die man beim ersten Wurf verfehlt hat, mit dem zweiten Wurf weggeräumt, spricht man von „Spare“. Auch ein Spare zählt zehn Punkte. Danach wird die Punktzahl des nächsten Wurfs hinzugerechnet. Ein Spare im letzten Durchgang erlaubt noch einen Extrawurf.  

Open Frames:
Dies sind alle Durchgänge mit einem Ergebnis von neun Pins abwärts. Von „Knapp vorbei ist auch daneben“ muss demnach gar keine Rede sein.


Ausstattung und mehr

Bowlingschuhe:
Im Bowlingcenter wird sie als Erste gestellt: die Frage nach der Schuhgröße. Da der letzte Anlaufschritt ein Gleitschritt ist, haben die Schuhe Gleitsohlen und einen Absatz aus Gummi. Profis tragen gewöhnlich spezielle Modelle mit Wechselsohlen, um die Sohle auf die Beschaffenheit der Anlauffläche abstimmen zu können.  

Bowlingbälle:
Bowlingbälle sind in unterschiedlicher Größe bzw. Gewicht vorhanden. Die Fingerlöcher eines Bowlingballs werden als Bohrung bezeichnet. Bei gewöhnlichen Bällen verschwindet der Daumen komplett im Loch. Mittel- und Ringfinger passen bis zum zweiten Fingergelenk hinein. Dadurch hat der Spieler den Ball fest im Griff. Profis haben im Vergleich dazu mehr Kontrolle über den Ball. Sie spielen mit Bällen, bei denen Mittel- und Ringfinger nur bis zum ersten Fingergelenk im Loch sitzen. Für Halt sorgen sogenannte Inserts.  

Die Bahn:
Die Bowlingbahn besteht aus dem Anlaufbereich und der Lauffläche, die durch eine schwarze Foullinie voneinander abgegrenzt sind. Die Bahn ist geölt. Ein Teil der Fläche kurz vor den Pins ist aber ungeölt, sodass die Bälle dort mehr Haftung haben und einen Haken schlagen können. Konzentration auf die eigene Bahn ist das Um und Auf. Wenn der Spieler auf der Bahn nebenan gerade zu seinem dritten Strike in Folge ausholt, setzt man daher am besten Scheuklappen auf.  

Die Vier-Schritte-Technik:
Sie ist die häufigste Anlauftechnik. Der Spieler stellt sich rund viereinhalb Schritte von der Foullinie entfernt auf. Der erste Schritt ist der kürzeste und erfolgt bei Rechtshändern mit dem rechten Fuß. Der Ball wird zunächst bequem in Brusthöhe gehalten und anschließend gerade nach vorn gebracht. Mit dem zweiten Schritt pendelt er nach hinten, bis er mit dem dritten Schritt zum höchsten Punkt hinter dem Körper aufsteigt. Von diesem Punkt aus wird er schwungvoll nach vorn gebracht, während der linke Fuß den letzten Schritt, den Gleitschritt, ausführt, und schließlich auf die Bahn befördert. Da sich das Handgelenk nach innen dreht, entsteht bei Rechtshändern automatisch ein Linksdrall.  

Die Rotation:
Profis geben dem Ball eine seitliche Rotation, sodass er einen Bogen oder Haken schlägt. Die Chancen für einen Strike stehen damit wesentlich höher als bei einem Ball, der gerade verläuft und frontal in die Pins einschlägt. Beim Bowlen kommt es also nicht in erster Linie auf Kraft an, sondern auf Technik.


Sonstiges

Um den Spaß am Spiel zu erhöhen, veranstalten manche Bowlingcenter auch sogenanntes Discobowling mit Discolicht und fluoreszierenden Bowlingbällen.